Pro Futura: Kooperationspartner des WWF seit 25 Jahren
Pro Futura gibt seit 1984 zusammen mit dem WWF einzigartig exklusive Buch- und Kunst-Editionen heraus. Einzigartig, weil die Produkte unverwechselbare Unikate mit hohem inhaltlichen und künstlerischen Anspruch sind. Exklusiv, weil sie nicht über den Handel, sondern nur über die Verlagspartnerinnen der Pro Futura direkt zu beziehen sind. Wie sich schnell zeigte, konnten für den WWF nicht nur beträchtliche Mittel erarbeitet werden, sondern auch die Botschaft des WWF fand durch die Vertriebsarbeit von Pro Futura weite Verbreitung. Diese Buchreihe wurde aufgrund ihrer fundierten Texte, der künstlerischen Naturfotografie sowie der hochwertigen Ausstattung zu einem großen Erfolg – der sich bis heute fortsetzt.
Pro Futura erwirtschaftete für den WWF bis heute einen Betrag von 12,5 Millionen Euro allein in Deutschland.
Interview mit Michael Rathgeber aus dem WWF-Jahresbericht 2008:
Michael Rathgeber, Geschäftsführer und WWF-Kuratoriumsmitglied
Sie unterstützen gemeinsam mit Pro Futura den WWF nun schon seit 25 Jahren. Warum gerade den WWF und wie kam es zu dieser Zusammenarbeit?
Im Jahr 1983 hatten fünf Freunde und ich die Idee, Bücher zum Thema Natur und Umwelt zu produzieren und diese gezielt an Firmen, Verbände, Behörden und Vereine als Werbegeschenke zu verkaufen. Aus dem Verkaufserlös sollte ein Teil an den WWF fließen, zur Unterstützung seiner Umweltprojekte. Der damalige Präsident des WWF, Prof. Kurt Lotz, war zunächst sehr skeptisch , ob dies funktionieren würde. Aber mit unserem ersten Titel „Unser Wald muss leben“ hatten wir genau das Umweltthema der damaligen und leider auch noch der heutigen Zeit getroffen. In den vergangenen 25 Jahren sind mittlerweile mehr als 30 Buchtitel erschienen.
Ist Ihnen aus dieser Zeit ein Erlebnis mit dem WWF in besonderer Erinnerung geblieben? In lebhafter Erinnerung sind mir die Exkursionen zu den verschiedenen Projektorten in Deutschland geblieben. Dabei besonders das Kranichprojekt – daran haben auch meine Tochter und mein Enkel, die mit dabei waren, immer noch lebendige Erinnerungen.
Der Zusammenarbeit mit Pro Futura verdankt die Naturschutzarbeit des WWF mehr als zwölf Millionen Euro. Welches der vielen Projekte, die damit finanziert werden konnten, liegt Ihnen persönlich am Herzen?
Der Schutz des Juruena-Nationalparks in Brasilien. Hierüber haben wir gerade eine tolle Reportage fertiggestellt, die in unserem neuen Bildband „Unser lebendiger Planet“ erscheint. Im Juruena-Nationalpark heißt es nicht nur, die Natur schützen, sondern auch für die indigenen Volksstämme zukunftssichere Lebensbedingungen zu schaffen und dem „rosa Delfin“ seinen Lebensraum zu sichern.
Ein Blick in die Zukunft. Wohin geht die Zusammenarbeit mit dem WWF in den nächsten Jahren? Bleiben Sie dem WWF trotz Finanzkrise treu? Dem WWF und seinen Zielen werden wir treu bleiben, wobei ich in Zukunft aber auch den Aspekt der Bildungsförderung mit in unserem Förderungsbereich sehe. Bei der derzeitigen Wirtschaftskrise hoffe ich, dass unsere langjährigen Kunden uns, und damit dem WWF, die Treue halten und wir weiterhin ein starker Unterstützer des WWF sein werden.
Der seit
mehr als 40 Jahren weltweit operierende WWF (World Wide
Fund for Nature) setzt sich für den Schutz von Natur
und Umwelt als Lebensbasis des Menschen ein. Schließlich
ist das keine Aufgabe, die nur den Staat angeht. Vor allem
in unserer freien westlichen Gesellschaft ist jeder Einzelne
aufgerufen, seinen Beitrag zu leisten, um den Gedanken
des Natur- und Umweltschutzes zu verbreiten.